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Berufsorientierung für Flüchtlinge (BOF)

Um junge Geflüchtete und Neuzugewanderte in ihrem Berufsorientierungsprozess zu unterstützen, fördert das Bundesbildungsministerium im Rahmen der Initiative Bildungsketten verschiedene Projekte.
Alle jungen Menschen profitieren von einer guten Berufsorientierung. Doch neu zugewanderte Jugendliche und junge Erwachsene benötigen noch mehr: Deutsche Sprachkenntnisse, spezifische Beratung und Unterstützung bei behördlichen und schulischen Angelegenheiten sowie häufig auch individuelle Begleitung bei der Integration in eine neue Gemeinschaft.
Das Bundesbildungsministerium finanziert im Rahmen der Initiative “Abschluss und Anschluss – Bildungsketten bis zum Ausbildungsabschluss” (kurz: Initiative Bildungsketten) bundesweit Berufsorientierungsprojekte für Geflüchtete und neu Zugewanderte mit jeweils unterschiedlichen Ansatz- und Schwerpunkten. Daneben nehmen geflüchtete Kinder und Jugendliche, die allgemeinbildende Schulen besuchen, am regulären Berufsorientierungsprogramm des Bundesbildungsministeriums teil. Alle Aktivitäten werden von der Programmstelle Berufsorientierung im Bundesinstitut für Berufsbildung betreut.

Das bundesweite Förderprogramm “Berufsorientierung für Flüchtlinge”
Mit der Berufsorientierung für Flüchtlinge (BOF) des Bundesbildungsministeriums werden nicht mehr schulpflichtige Geflüchtete und Zugewanderte mit
Unterstützungsbedarf in Lehrwerkstätten, Praxisräumen und Betrieben an eine Ausbildung oder Einstiegsqualifizierung herangeführt. Während der bis zu 26 Wochen dauernden Kurse lernen sie Fachsprache und erwerben erste Fachkenntnisse für den angestrebten Ausbildungsberuf. Außerdem werden sie – soweit erforderlich – individuell unterstützt. Die gute regionale und thematische Vernetzung der BOF-Träger mit anderen Akteuren und Initiativen für Geflüchtete trägt entscheidend zur Qualität der Integrationsprozesse bei.

Projektkoordinator

Björn Waltemode