Liquidität und Arbeitszeit

  1. Liquidität in der Firma sparen, Investitionen möglichst mal 3 Monate schieben, bis alles vorbei ist
  2. Bei enger Liquidität, diese versuchen aufzubauen è Gespräch mit der Bank, wegen Dis-poerhöhung, Ratenstundung; Anruf beim Finanzamt um Vorauszahlungen zu reduzie-ren/zu stunden (Finanzämter haben die Ansage, dies zu machen)
  3. Kosten anschauen, welche müssen gerade nicht sein?
  4. Mitarbeiter: Sofern aufgrund des Coronavirus der Arbeitskräftebedarf geringer ist als normal oder der Betrieb nicht oder nicht in vollem Umfang aufrechterhalten werden kann, besteht dennoch der Vergütungsanspruch der Mitarbeiter grundsätzlich fort.

Folgendes können Sie tun:

  • Arbeitszeitkonto: Wenn ein Arbeitszeitkonto vereinbart ist, können Plusstunden genutzt und – je nach tariflicher bzw. arbeitsvertraglicher Regelung – ggf. auch Minusstunden aufgebaut werden.
  • Urlaub: Der Arbeitgeber kann nur in sehr engen Ausnahmefällen (z.B. Regelung zu Betriebsurlaub im Arbeitsvertrag, Resturlaub) einseitig Urlaub anordnen. Jedoch können mit den Arbeitnehmern die Möglichkeiten einer an die Umsatzsituation angepassten Urlaubsplanung besprochen werden.
  • Betriebsbedingte Änderungskündigung: Mit den Voraussetzungen des Kündigungsschutzgesetzes ist eine betriebsbedingte Änderungskündigung, gerichtet auf eine Reduzierung der vertraglichen Stundenzahl, möglich.
  • Anordnung von Betriebsferien. Hier sind für eine wirksame Anordnung zu beachten: Die arbeitsvertraglichen Vereinbarungen und Ankündigungsfristen.
  • Reduzierung von Arbeitszeit. Das geht aber nur mit dem Einverständnis des betroffenen Mitarbeiters.
  • Bei hohem Arbeitsanfall für die Belegschaft die einseitige Anordnung von Überstunden.
  • Beantragung Kurzarbeitergeld