Erkrankte Mitarbeiter bekommen Lohnfortzahlung

Mitarbeiter, die krankgeschrieben oder krank in Quarantäne sind, bekommen ganz normal ihre Lohnfortzahlung vom Arbeitgeber. Das gilt bei jeder herkömmlichen Krankschreibung, und natürlich genauso auch bei einer Corona-Infektion. Wir Saloninhaber zahlen den Lohn für maximal sechs Wochen weiter und danach erhält der Arbeitnehmer das Krankengeld von seiner Krankenkasse.

Als Arbeitgeber holen wir uns den Großteil dieser Lohnfortzahlungskosten, wie im Krankheitsfall allgemein üblich, über die Umlage 1 (U1) der Krankenkasse des Mitarbeiters zurück. Die Erstattungssätze liegen je nach Krankenkasse zwischen 40 und 80%.

Der Zugang zu einer Krankschreibung ist derzeit durch eine Ausnahmeregelung sogar erheblich erleichtert. Für Erkrankungen der oberen Atemwege (z.B. Erkältung) können sich Ihre Mitarbeiter (und Sie selbst natürlich auch) krank schreiben lassen, ohne dass sie persönlich zum Arzt gehen müssen.

Um Corona-Infektionen in den Wartezimmern der Ärzte zu vermeiden, hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) die Ärzte dazu angewiesen, Krankschreibungen auch ohne Arztbesuch zu erteilen. Wenn man nur eine leichte Erkrankung der oberen Atemwege ohne schwere Symptome hat und nicht die Kriterien für einen Coronavirus-Verdacht erfüllt, braucht man für eine Krankschreibung lediglich beim Arzt anzurufen. Dies wurde bis zum 04. Mai 2020 verlängert.