Baustellenarbeit

Handwerksunternehmen dürfen weiterhin ihrer Tätigkeit nachgehen, sofern nicht wie bei den Friseuren Ausnahmen bestehen (§ 7 Abs. 1 CoronaSchVO). Es handelt sich bei dem Aufenthalt auf der Baustelle nicht um Ansammlungen von Privatpersonen in der Öffentlichkeit, wie die Verordnung sie verbietet, sondern um notwendige Zusammenkünfte aus beruflichen Gründen (§12 Abs. 1 Punkt 4.).

Der Arbeitgeber hat im Rahmen seiner Fürsorgepflicht für den Schutz seiner Angestellten zu sorgen, und auch die Arbeitnehmer*innen sollten sich auch in ihrem eigenen Interesse an Mindestabstände halten. Lässt die Tätigkeit z.B. aufgrund der Wahrung von Arbeitsschutzauflagen nicht zu, den Mindestabstand einzuhalten, dann muss eine Unterschreitung in Kauf genommen werden.

Die Verordnung, in der Sie die erwähnten Paragraphen nachlesen können, finden Sie auf der Ministerium des Innern
des Landes Nordrhein-Westfalen.