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Arbeitgeber bieten langfristige Sicherheit statt kurzfristiger Lohnerhöhung

Die erste Tarifrunde rund um die Löhne und Gehälter im Dachdeckerhandwerk am 01.09.2020 in Frankfurt ist ohne Ergebnis vertagt worden. Die Gewerkschaft IG BAU forderte eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 4,8 % sowie eine deutliche Anhebung des SOKA-Beitrags zur Sicherung der Rentenbeihilfe bei gleichzeitiger Aufstockung auf das Niveau der zum Jahresende auslaufenden Ergänzungsbeihilfe. Diese wird bislang aus SOKA-Überschüssen finanziert und ist daher nicht garantiert. Die ZVDH-Tarifkommission zeigte sich auf Arbeitgeberseite offen für eine dauerhafte Absicherung der Rentenbeihilfe für die gewerblich Beschäftigten im Dachdeckerhandwerk, sieht aber für eine Aufstockung der Renten angesichts der pandemiebedingt unsicheren Aussichten für die Betriebe keine Spielräume. Dies gelte erst recht für Lohnerhöhungen. Die zweite Verhandlungsrunde ist für den 07.10.2020 angesetzt.

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2020-10-05T13:47:04+02:0017.09.2020|Kategorien: Innungen, Dachdecker-Innung|
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